Presseartikel 10/08: Mels erlebt Rekordfest
Das 2. Schweizer Blasmusikfestival erzielte mit geschätzten 18 000 Besuchern einen Rekordaufmarsch. Das Festkonzept hat sich bewährt; Auch die Fernsehzuschauer erlebten das Dorf Mels als unvergesslichen Kultur- und Unterhaltungsort. Von Axel Zimmermann
Mels. – Mit einer stehenden Ovation hat das Publikum das Unterhaltungsprogramm der Swiss Army Concert Band quittiert. Die Begeisterung der Gäste des 2. Schweizer Blasmusikfestivals für die angebotenen Konzerte war von Freitag bis gestern Sonntag ansteckend. Beeindruckend waren von Beginn weg die Zuschauermassen: Mels hat noch nie ein so grosses Fest gesehen. Angebracht war deshalb auch das Doppelpräsidium im OK des 2. Schweizer Blasmusikfestivals, erfolgreich wahrgenommen durch den Pfäferser Christian Nigg und den Heiligkreuzer Roland Kohler.
Einheimische und Gäste erreicht
Was am Freitagabend mit Böllerschüssen und dem Sternmarsch der Schellnerclubs begann und seine Fortsetzung in überfüllten Festzelten fand, erreichte gestern Nachmittag mit dem Festumzug, einer kulturellen Leistungsschau des Sarganserlands, einen krönenden Abschluss. Die beiden Moderatoren, der «Konkordia»-Präsident Roland Kohler sowie Kurt Zurfluh vom Schweizer Fernsehen, stellten dem Publikum zu Hause die Vielfalt des Sarganserlands vor.
Sogar das grosse Zelt war überfüllt
Das Publikum vor Ort in Mels erlebte bei herrlich warmem Herbstwetter einen farbenprächtigen, ideenreichen und unterhaltsamen Umzug. Sowohl der Chef des Unterhaltungsprogramms, Walter Gartmann, wie auch die beiden Umzugschefs, Dominik Malnati und Max Thoma, erfüllten mit ihrer durchdachten Organisation die Erwartungen der Gäste in Mels und an den Bildschirmen. Gemäss Schätzungen des OK darf an den zahlreichen Musikprogrammen des 2. Schweizer Blasmusikfestivals mit gut 10000 Teilnehmern gerechnet werden. Dazu kommen die rund 8000 Gäste an der Umzugsroute.
Für Michael Rupp, den Kassier des 2. Schweizer Blasmusikfestivals, zeichnete sich bereits gestern Abend ein finanzieller Erfolg des Grossanlasses ab. Die helfenden Vereine aus der Gemeinde Mels und ihrer Nachbarschaft dürfen, wie erhofft, mit einem schönen Zustupf in ihre Kassen rechnen.

